Individuelle Impfberatung                                       

Wir unterstützen große und kleine Patienten dabei, eine freie, individuell abgestimmte Impfentscheidung zu treffen

 

Ziel unserer Impfberatung  in der Praxis ist es, die Empfehlungen der Ständigen Impfkommision mit Ihnen zu besprechen und vor dem Hintergrund eines angstfreien und individuell abgestimmten Gespräches zu einer freien Impfentscheidung zu kommen.

 

Wir beziehen dabei ausdrücklich beide Elternteile  mit ein, geben Literaturhinweise und nehmen uns Zeit für eine ausführliche Beratung.

Herr Raderschatt ist Mitglied des Vereins " Ärzte für individuelle Impfentscheidung"

 

Hier das fein ausgearbeitete Leitbild des Vereins zur optimalen Impfberatung:

 

https://individuelle-impfentscheidung.de/wer-wir-sind/satzung.htmlhttps://individuelle-impfentscheidung.de/wer-wir-sind/satzung.html

 

 

 

 

Auszug aus Monatszeitschrift Kinderheilkunde Suppl. 3  2016
Individuell Impfen – Egoistisch? Unverantwortlich? Oder der Mittlere Weg?

S. Rabe1
1Arzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Homöopathisches Ärztehaus, München, Deutschland

 

Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst der individuellen Impfentscheidung. Denn obwohl der Bundesgerichtshof die Impfempfehlungen der STIKO zum „medizinischen Standard“ erklärt hat, gibt es allein in Deutschland nach den KiGGs-Erhebungen des Robert Koch Instituts (50.000 –) 100.000 vollständig ungeimpfte Kinder unter 18 Jahren. Deren Überleben nur mit ihrem Profitieren von der Herdenimmunität zu erklären, greift zu kurz, da diese für einige Impfungen keine Rolle spielt (Tetanus), für einige Impfungen vernachlässigbar (die azelluläre Pertussis-Impfung), für einige Impfungen in ihrer Bedeutung umstritten (Polio (IPV), Diphtherie, Pneumokokken) ist und bei einigen Impfungen (Hepatitis B) die Durchimpfung für eine belastbare Herdenimmunität nicht ausreicht.

(Darüber hinaus hat die Herdenimmunität bei einigen Impfungen (MMRV) auch durchaus negative Teilaspekte, wie die Rechtsverschiebung des Erkrankungsalters mit daraus resultierender höherer Komplikationsrate im Erkrankungsfall).

Legt man den „medizinischen Standard“ STIKO-Empfehlung international an, sind allein in Europa Millionen von Kindern „individuell“ geimpft, denn eine einheitliche europäische Impfempfehlung gibt es nicht. Die Mehrheit der europäischen Länder empfiehlt weder Rotavirus- noch Windpockenimpfung und auch 

die Meningokokken C- oder die Hepatitis B-Impfung sind in zahlreichen mit Deutschland vergleichbaren europäischen Ländern von den dortigen Impfkommissionen nicht empfohlen.

Auch im Hinblick auf den Impfbeginn und die Anzahl der für die Grundimmunisierung als notwendig erachteten Impfdosen beginnen viele europäische Staaten später und impfen seltener als von der STIKO empfohlen.

Dies setzt sich auch im Jugendlichen- und Erwachsenenalter fort, für das viele europäische Staaten die in Deutschland empfohlenen regelmäßigen Tetanus-, Diphtherie- oder Pertussis-Impfungen entweder gar nicht mehr, oder zumindest deutlich seltener empfehlen als die STIKO.

 

Zusammengefasst empfiehlt keine staatliche Kommission eines mit Deutschland vergleichbaren europäischen Landes so viele verschiedene Impfungen so früh und so häufig.

 

Angesichts der Diversität allein der europäischen öffentlichen Impfempfehlungen kann keiner Empfehlung eines einzelnen Staates berechtigterweise der Status eines „medizinischen Standards“ zugesprochen werden.

Die bei weitem nicht nur durch Schutzimpfungen erreichte Abwesenheit echter epidemiologischer Bedrohungen in Deutschland und großen Teilen Europas, die Verfügbarkeit von Impfungen für jeden Impfwilligen und nicht zuletzt auch die Diskussionswürdigkeit einiger Impfkonzepte lässt – wie schon der Blick auf Europa zeigt – Raum für von den staatlichen Empfehlungen einzelner Staaten abweichende, eben individuelle Impfentscheidungen und -strategien.

 

Einer Diskussion mit direktivem oder gar moralisierendem Charakter (geschweige denn einer Impfpflicht) ist hierdurch a priori jede Grundlage entzogen. 

 

 

 

 

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